Mein erstes Mal mit schlechter Einarbeitung war ich selbst. Vor 6 Jahren, Ausbildung zum Anlagenmechaniker. Motiviert, pünktlich, bereit. Und dann: kein Plan, kein System, ein Geselle der mich beschäftigt hat damit er seine Ruhe hatte. Ich habe gekündigt. Nicht weil der Betrieb schlecht war, sondern weil niemand ein System hatte.
Heute sehe ich dasselbe Muster überall. Ein Solarunternehmen, eine Steuerkanzlei, ein Handwerksbetrieb. Gute Menschen, kein Prozess, Mitarbeiter die nach 6 Monaten wieder weg sind.
Seit 3 Jahren beschäftige ich mich ausschließlich mit diesem Thema. Ich lese aktuelle Forschung, kenne die psychologischen Grundlagen und die operativen Herausforderungen die Inhaber im Tagesgeschäft haben. Als Betriebswirt mit Schwerpunkt Human Resource Management baue ich maßgeschneiderte Einarbeitungspläne: mit klaren Phasen, festen Zuständigkeiten, konkreten Aufgaben und allen Leitfäden und Vorlagen die dafür nötig sind. Auf Basis aktueller Wissenschaft, nicht aus dem Bauch heraus.
Tools wie Personio liefern Software. Die müssen Sie selbst befüllen. Ein schlechter Prozess der digitalisiert wird, bleibt ein schlechter Prozess. Ich liefere beides: den fertigen Prozess und die Software die ihn sichtbar macht. Aus einer Hand.
Einarbeitung ist ein System. Oder sie ist Zufall. Ich baue das System.
Wenn in den ersten Wochen niemand klar zuständig ist, fühlen sich neue Mitarbeiter allein. Das sieht man oft erst, wenn es zu spät ist.